Veröffentlicht in Heimat

Insel

An der Gartenhecke hört die Welt auf. Da ist nur noch Weiß, undurchdringliches, dichtes Weiß. Lautloses Weiß, da klingt nichts, da duftet nichts, da scheint es nichts mehr zu geben.

Ich lebe auf einer Insel, auf der steht in einem Stück Garten mein Haus und ich mittendrin. Rundherum scheinbares Nichts, zumindest heute morgen. Der Gedanke ist wohltuend, auf meiner Insel im großen, weißen Nichts, auf meiner Insel der Stille, der Ruhe.

Ich werde mir noch einen Kaffee holen und den Augenblick genießen. In kleinen Schlucken den heißen Kaffee trinken, dabei rauchen, meinen Gedanken nach hängen und beobachten, wie sich der Nebel langsam heben wird.

MV 11/16

Autor:

Lange unterwegs gewesen und endlich angekommen.

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